Der Raum der Stille ist ein Raum der Meditation, der Sammlung, der Andacht und des Rückzugs und ist herausgelöst aus der Betriebsamkeit des Landtages.
Als primäres Material für die Ausformung der rechtwinkligen Raumschale wurde unbehandelt erscheinendes, gebleichtes schlichtes Eichenholzfurnier gewählt.
Am Ende des Ganges zum Raum der Stille zieht die Eingangstür mit ihrer lichten vertikalen Mitte die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich und lädt zum Betreten des Raumes ein. Das in die Tür eingelassene Glasprisma steht in Bezug zu der am Ende des Raumes befindlichen Glaswand aus zwölf Glasprismen.
Die Wandgestaltung übernehmen zwei Schalensegmente, die mit einem Zitat aus dem Lukas-Evangelium auf deutsch und griechisch versehen sind.
Ein Sockel dient der Aufnahme des Lesepults oder der Klangschale. Der Klang der Schale kann das Erleben der Stille erleichtern und als ritualisierte Form des Zu-Sich-Kommens verstanden werden.
"Stille beginnt für mich, wenn der Klang endet" (Florian Lechner)


"Raum der Stille" im Bayerischen Landtag, Maximilianeum, München 2005 (Staab Architekten Berlin)


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